Tag 1:
Tag des Einzugs! Endlich ein warmes zu Hause, neue Kleider und 3x eine warme Malzeit. Und
… nach gefühlten Jahren wieder einmal duschen. Juhuu! Wir sind uns einig, dieses
Verbrechen hat sich 100% gelohnt.
Tag 2:
Es gefällt uns immer noch gut. Hauptsächlich der hübsche Wärter (Herr Stützli) hinten rechts
mit dem sexy Hinterteil. Leider fehlt uns der Schönheitsschlaf und der „Zmorrge“ ans Bett.
Tag 3:
Herr Stützli weckte uns am Morgen mit einem strahlenden Lächeln aber leider ohne Kaffee.
Welch eine Enttäuschung im neuen Züri West.
Tag 4:
Um 7:30 (viel zu früh) Müssen wir uns im Gefängnis Innenhof besammeln. Wir wissen nicht
Komma was uns erwartet. Die kalte Frisst sich in unsere Knochen die Angst steigt hoch. Da
erscheint Wer unterstützt sie Mit todernster Miene. Was kommt jetzt ?
Tag 5:
Das Mittagessen war nicht so gut. Der Fisch war bestimmt verdorben aber wenn man Hunger
hat ist man auch das. Die Folgen müssen nicht näher beschrieben werden dafür 2 Tage
Erholung im Bett.
Tag 6:
Meine Zellenkollegin Silvia ist nicht zufrieden mit unseren Leistungen. Random. Die Aussage
meiner Zellengenossin Nike ist unzutreffend. Wir sind gut im Schuss! Gähn, gähn, gähn…
Tag 7:
In Zelle 77: Wir sind auf Entzug, zum Kotzen; kein Heroin, kein Alk! Scheisswärter,
kontrollieren alles. Putzen = Schikane!!! Bitch-Fight: Bea gewinnt gegen Tiger-Lils! Heute
wieder keine Post, wir sind die letzten Vergessenen. Endlich im Hof wieder kleine Kreise nach
rechts drehen: Cool, 1, 2, 3, Marsch!
Tag 8:
Wir sehen nur den Schnee draussen und würden gerne einen Schnemann machen und
natürlich noch eine Schneeballschlacht. Wir sehen auch den Samiklaus und seinen Schmutzli
und den Esel. Wer weiss, was der Klaus uns zu sagen weiss.
Tag 9:
Es ist so verdammt kalt hier drin und trotzdem wimmelt es von Fliegen. Und die Sch…
Fliegenfallen kleben nicht! Zum Glück können wir im Minihof draussen unsere engen Runden
drehen und uns gegenseitig wärmen. Für mogen planen wir einen Ausbruchversuch…
Tag 10:
Unser Warten hat ein Ende. Endlich bekommen wir Post. Eine Flugzeuglieferung schickt uns
die lang ersehnten Drogen. Oh nein, die anderen Zelleninsasinnen haben Wind davon
bekommen. Ein Bitch-Fight entsteht. Hilfe wir müssen uns verstecken oder ausbrechen,
damit keine Messerstecherei geschieht. Hilfe, Wärter Stützli ist hinter unser Drogengeschäft
gekommen und hat uns zur Zwangsarbeit verdonnert. Piep, Piep, Piep, over and out!
Fazit der Wärter:
Wir sind froh, dass wir die Frauen wieder entlassen konnten. Die bösen Blicke (ausser die auf
Stützlis Po) und die düstere Stimmung waren für die sensiblen Wärter einfach zu viel.
Die motivierte Ausführung der ihnen gestellten Aufgaben hat uns dann doch noch die
Feiertage gerettet.
























